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Faserreiche Ernährung Patienteninformation


Hauptursache von Dick- und Enddarmerkrankungen ist unsere ballaststoffarme Ernährung. Völker mit überwiegend pflanzlicher Ernährung kennen diese Erkrankungen nicht. Unsere Großeltern verzehrten etwa fünfmal mehr Faserstoffe als wir. Faser-, Ballast- oder Schlackenstoffe sind alle unverdaulichen Pflanzenteile, sie enthalten kaum Kalorien.

Je höher der Anteil der nicht verdaubaren Faserstoffe, desto schneller ist die Passagezeit des Stuhles. Damit verkürzt sich auch die Kontaktzeit der giftigen Substanzen, die ausgeschieden werden, im Dickdarm. Diese Substanzen tragen wesentlich zur Entstehung des Dickdarmkrebses bei.
Für Ihr Wohlbefinden und Ihre zukünftige Gesundheit sind Faserstoffe deshalb unerläßlich. Allein durch sie können wir den immer häufiger werdenden - auch bösartigen - Erkrankungen des Darmes aktiv vorbeugen.

Faserstoffe sorgen in erster Linie für eine geregelte Verdauung. Zusammen mit reichlich Flüssigkeit sind sie die Füllstoffe für den Darm und dehnen die Darmwand. Dieser Dehnungsreflex aktiviert die Darmtätigkeit.

Fasergehalt unserer Lebensmittel:

Weizenkleie 53%   Weiße Bohnen 19%
Roggenvollkornmehl 17%   Linsen 11%
Knäckebrot 14%   Erbsen 5%
Weizenvollkornmehl 11%   Rosenkohl 4%
Vollkornzwieback 10%   Grünkohl 4%
Vollkornnudeln 8%   Möhren 3%
Roggenvollkornbrot 7%   Bohnen 3%
Haferflocken 7%   Broccoli 3%
Roggenbrot 5%   Blumenkohl 3%
Weizenvollkornbrot 5%   Kartoffeln 3%
Reis, Korn, Naturreis 4%   Rotkohl 3%
Weizenbrot(Weißbrot) 3%   Sauerkraut 2%
Apfel, Birne, Banane 3 %   Tomaten, Gurken 2%
Apfelsine,Kirsche 2%   Feldsalat 2%

Weizenkleie enthält am meisten Faserstoffe. Täglich 2-3 Eßlöffel - in Fruchtjoghurt, Suppe oder Müsli vermischt - verschaffen dem Darm ausreichend Faserstoffe; dazu jeden Tag etwa 2,5 Liter Flüssigkeit.


Ernährunqsempfehlunqen:

- Körpergewicht normalisieren, Übergewicht vermeiden!
- Fettzufuhr reduzieren!
- Ballaststoffreiche Lebensmittel bevorzugen!
- Ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen beachten!

Vermeiden Sie unter allen Umständen Abführmittel. Diese sind immer schädlich und können gefährliche Nebenwirkungen entfalten: Wasser und Salzverlust, Osteoporose. Außerdem lähmen sie den Darm und werden deshalb in immer höheren Dosierungen benötigt.
Auch dies ist wichtig: Nach der Stuhlentleerung keinesfalls Nachpressen, sondern den Aftermuskel nach oben ziehen! Dies verhindert zusammen mit Beckenbodengymnastik den Darmvorfall und die Beckenboden-senkung.
Der Ernährungskreis, in 7 Lebensmittelgruppen eingeteilt, ist bei der richtigen Auswahl der Lebensmittel hilfreich. Aus jeder Gruppe sollte täglich mindestens ein Lebensmittel gegessen oder getrunken werden
.

Ernährungskreis


Sollten diese Empfehlungen nicht zum gewünschten Erfolg führen bzw. wenn Sie aus eigener Kraft nicht von den Abführmitteln loskommen, bieten wir Ihnen ein individuelles Gespräch mit unserer Ernährungsberaterin an.



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